SBB wollen Fernzüge über die Hochrheinbahn führen

Wie einem Artikel in der Zeitung „Die Oberbadische“ vom 24. April 2014 zu entnehmen ist, beabsichtigen die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) bzw. deren deutsche Tochter SBB Deutschland GmbH, nach einer eventuellen Elektrifizierung der Hochrheinbahn (Basel – Erzingen [- Schaffhausen]) Fernzüge in der Relation St. Gallen – Konstanz – Schaffhausen – Waldshut – Basel verkehren zu lassen, welche eben diese im deutschen Grenzgebiet zur Schweiz und teilweise sogar auf Schweizer Boden verlaufende Bahnlinie nutzen sollen.

Demnach wären die in der Relation Basel – St. Gallen fahrenden Reisenden auf diesem Wege schneller als auf der heute üblichen Route via Zürich (ca. 2 Stunden Fahrzeit) mit zwingendem einmaligen Umsteigen. Überdies würde man sowohl Schweizer, als auch Deutsche Fahrkarten anerkennen. Zwingende Voraussetzung für diese Züge sei allerdings die Elektrifizierung des noch verbleibenden ca. 70 km langen Abschnittes zwischen Erzingen (Baden) und Basel Bad Bf.

Heute verkehren auf der Hochrheinbahn keine Fernzüge, sondern nur deren ungeliebte Nachfolger in Form der störungsanfälligen Dieseltriebwagen der DB-Baureihe 611, bei denen wahlweise das WC, der Antrieb oder die Neigetechnik defekt sind und die daher oft entweder überfüllt oder verspätet oder beides sind – auf jeden Fall aber unbequem und unangenehm. Die Politik feiert sich indes nach wie vor mit diesen Neigetechniktriebwagen, so z.B. im Landratsamt Lörrach mit einer eigenen Vitrine, pikanterweise im Bereich der KfZ-Zulassungsstelle…

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