Ende 2017/Anfang 2018: Häufung von Vorkommnissen mit Gefahrgut im Bahnverkehr in der Region

In den letzten Wochen kam es zu einer ungewöhnlichen Häufung von Vorfällen mit Gefahrgut im Bahnverkehr in der Region. Zwei mal war Weil am Rhein betroffen, wo an Gefahrgut transportierenden Güterwagen bzw. Behältern ein Austritt von gefährlichen Gütern bemerkt wurde, ein weiteres Mal war dies bei einem in Efringen-Kirchen abgestellten Güterzug der Fall.

Um Gefährdungen auszuschließen, wurde der Bahnverkehr mal kürzer, mal länger eingestellt, es kam zu großen Verspätungen. Beim letzten Vorfall war es überdies laut Aussage der Deutschen Bahn nicht möglich, Busse für den Ersatzverkehr zu beschaffen „die auch für den Transport in der Schweiz zugelassen“ seien.

Schon vor dem Vorfall in Efringen-Kirchen am 18.12.2017 hatten Anwohner die des Öfteren dort abgestellten Güterzuge mit Gefahrgut bemängelt, befindet sich der dortige bald doch praktisch mitten im Wohngebiet. Mehrere Lokalpolitiker forderten ein Handeln vonseiten der Bahn.

Der Landtagsabgeordnete Josha Frey (Grüne) hatte bereits im August 2017 eine entsprechende Anfrage an das Eisenbahnbundesamt gestellt, die zumindest bis Weihnachten unbeantwortet blieb. Es stelle sich die Frage, ob alle Bestimmungen eingehalten und ausreichende Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung getroffen wurden.

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