BW: Land unterstützt Ausbau des ÖV-Angebots mit Millionen

Im Rahmen der „Innovationsoffensive Öffentliche Mobilität“ des Landes-Baden-Württemberg erhalten der Nachbar-Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald sowie der Landkreis Emmendingen bis zu 1,8 Millionen Euro jährlich für den Ausbau des Angebotes des Bus-Nahverkehrs. Damit sollen selbst abgelegenere Orte zu Hauptverkehrszeiten halbstündlich, zu Nebenzeiten mindestens stündlich erschlossen und an die Bahnlinien angebunden werden. Bis zu 5 Millionen Euro jährlich möchten die beiden Kreis aus Eigenmitteln beisteuern.

Beworben hatten sich 6 Landkreise, 5 davon sind zum Zuge gekommen – neben den beiden genannten noch der Landkreis Schwäbisch-Hall, der Kreis Freudenstadt und der Alb-Donau-Kreis.

Der Landkreis Lörrach hatte sich gar nicht erst um Fördermittel bemüht und hat somit wieder einmal eine Chance verspielt, wobei die Frist zur Bewerbung wohl recht kurz war.

Ziel des neuen Programmes – aber auch generell des Landesverkehrsministeriums – ist es, den ländliche Raum unter der Woche und auch am Wochenende von fünf bis 24 Uhr gut an mit öffentlichen Verkehrmitteln zu erschließen, in der Hauptverkehrszeit im Halbstunden- und in den Nebenzeiten im Stundentakt. Auf etwa zwei Dritteln der Fläche Baden-Württembergs, welche zum ländlichen Raum zählen, leben etwa ein Drittel der Einwohner des Bundeslandes. Mit der Offensive sollen auch neue Angebotsformen wie Rufbusse und Sammeltaxis eingesetzt werden. Man habe die Kreise motiviert, Angebote für bedarfsorientierten Nahverkehr zu schaffen.

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